Jubel und Schrecken

Otto Bürger kurz vor seinem Vortrag am 11.August. Foto: jkob
Otto Bürger kurz vor seinem Vortrag am 11.August. Foto: jkob

Erst jubelten die Menschen hierzulande, dann folgte ein schreckliches Ende. So könnte man den Vortrag von Otto Bürger über das dunkelste Kapitel des Oberschleißheimer Flugplatzes in seiner 100-jährigen Geschichte, der NS-Zeit von 1933 - 1945, kurz zusammenfassen.

Der Lilienthalsaal war am 11. August 2012 sehr gut gefüllt mit interessierten Bürgern, jung und alt, die den Ausführungen und den Bildern des Ortschronisten gespannt folgten.

 

Angesichts fortwährender Kriege auf dieser Erde stellt sich die Frage, ob die Menschheit allein seit dem Zweiten Weltkrieg mit seinen Millionen Toten, Entwurzelten und Verfolgten irgendetwas dazu gelernt hat?

 

Nach diesem Weltkrieg übten U.S.-Hubschrauber von Oberschleißheim aus mit ihren Hubschraubern für Vietnam und brachten, das darf man auch nicht verschweigen, Frieden und Wohlstand nach Oberschleißheim, sie verhinderten ein Mega-Siedlungsprojekt in den 1960er-Jahren und ermöglichten dem Flugplatzgelände und uns allen damit den Weg zum einmaligen Landschaftsschutzgebiet. 

 

Die Konversion des Flugplatz Schleißheim vom Militärflugplatz zur friedlichen Nutzung ist also wirklich gelungen.

jkob

 

Schaut heute harmlos aus, tatsächlich die Reste einer 500-kg Brandbombe, die einst auf dem Flugplatzgelände gefunden wurde. Foto: jkob
Schaut heute harmlos aus, tatsächlich die Reste einer 500-kg Brandbombe, die einst auf dem Flugplatzgelände gefunden wurde. Foto: jkob

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