Die nostalgische Feuerwehr weicht einem modern Rettungsfahrzeug

Eine Attraktion (vor allem für die ganz jungen Flugplatzbesucher) war sie schon, unsere alter Feuerwehr. Aber anspringen wollte sie in letzter Zeit nur noch widerwillig. Da die Zweifel an der Zuverlässigkeit größer wurden, musste ein neues Fahrzeug her. Mit Unterstützung durch das Autohaus Kölbl in Unterschleißheim konnte ein moderner Audi Q7 angeschafft werden. Das Fahrzeug stammt aus der Vorserientestflotte und erhält keine Straßenzulassung. So ist der Flugplatz an ein topmodernes Einsatzfahrzeug gekommen.
Der Umstieg auf das neue Auto erfolgte auch aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsgründen. Der Audi ist ein Hybrid und fährt am Flugplatz fast ausschließlich mit elektrischer Energie. Routinemäßig wird das Fahrzeug genutzt, um jeden Morgen bei Dienstbeginn die Landebahn abzufahren und auf Zustand und Fremdkörper zu prüfen. Diese Kurzstrecken sind elektrisch jetzt kein Problem, während der alte Benziner praktisch nie richtig warmgefahren werden konnte.
Auch die Handhabung als Feuerwehr- und Rettungsfahrzeug ist einfacher, als mit der alten Feuerwehr. Der große Mannschaftswagen mit vom Fahrzeugmotor angetriebener Pumpe, Schaumlöscher und 1000 Liter Tank, war doch eher für den Einsatz durch routinierte Feuerwehrleute vorgesehen. Mit dem neuen Wagen sind wir sofort mit leicht bedienbaren Feuerlöschern am Einsatzort und können schnell erste Maßnahmen ergreifen.

Unser Oldie, ein Daimler Benz LF 409 aus 1982, war 15 Jahre in EDNX im Dienst und musste bisher außer bei den regelmäßigen Kontrollfahrten nur bei einige kleineren Vorkommnissen eingesetzt werden. Wir wünschen uns, dass auch das neue Fahrzeug nie zu einem ernsthaften Einsatz gefahren werden muss.


PPR nur noch mit aerops

Um angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie die Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen, hat der Vorstand des FSeV beschlossen, ab sofort die Bezahlung von Lande- und Abstellgebühren nur noch per aerops-App zu akzeptieren. D.h. wenn Sie den Flugplatz anfliegen wollen, ist für die Erteilung einer PPR zwingend die Installation der aerops-App notwendig. Die App von aerops für Android und iPhones finden Sie auf der aerops-Homepage oder direkt bei Google Play bzw. im App Store von Apple.

Diese Regelung gilt nur für die Lande- und Abstellgebühren; Tanken muss wie bisher per EC- bzw. Kredit-Karte bezahlt werden.

Feuerlöschübung

Schaum, Pulver, CO, Wasser? Welche Brandklassen werden unterschieden und welches Löschmittel ist das Richtige? Regelmäßig werden in Oberschleißheim Feuerlöschübungen durchgeführt. Für die ca. 40 – meist ehrenamtlich tätigen Flugleiter ist die Veranstaltung obligatorisch. Hier haben alle Teilnehmer die Gelegenheit, einen Feuerlöscher einmal selbst auszulösen, damit im Fall der Fälle jeder Handgriff sitzt. Auch die Bedienung des Feuerwehrautos, ausgestattet mit mit einem 1000 Liter-Wassertank und Schaumlöschanlage, muss gelernt sein.

Windenstart jetzt bis über 500 Meter

In diesem Jahr konnte die auf 1400 Meter verlängerte Grasbahn für den Segelflug in Betrieb genommen werden. Damit können nun die Segelflugzeuge per Winde je nach Wind eine Höhe bis zu 550 Meter erreichen – bisher waren nur 300 bis 350 Meter drin. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Trommeln der 250 PS-Winde vorbereitet und mit einem Kunststoffseil ausgerüstet.

Neue Webcams online

Die Webcams bieten drei Ansichten: das gesamte Vorfeld in Richtung Norden, den Blick von der Tankstelle aus Richtung der Junkers-Hallen und eine Sicht auf die Startbahn. Aus datenschutzrechtlichen Gründen stehen die Bilder nur den Mitgliedern im internen Bereich (Fluglatz/Intern) zur Verfügung.

Aeroclub kauft Breezer

Der Aeroclub München erweitert sein Angebot mit einem nagelneuen UL-Flugzeug der 600kg-Klasse. Im Sommer 2020 soll die Maschine ausgeliefert werden. Zur Aeroclub Homepage

Luftfahrtgeschichte in der Flugwerft Schleißheim – UDET Flamingo U 12

Nach einem Startunfall im Jahr 2013 in Thannheim musste die UDET Flamingo aufwändig restauriert werden. Am 23. November 2019 ist der „Flamingo“ nach Jahren des Wiederaufbaus wieder in die Luft gegangen und von einem Prüfer der Oskar-Ursenius-Vereinigung (OUV) ausführlich geprüft worden. Der „Flamingo“ ist wieder lufttüchtig und bekommt die erneute Zulassung. Jetzt steht der „Flamingo“ wieder komplettiert als Zierde in der großen Flugzeughalle in der Flugwerft Schleißheim, fast genau so wie von 90 Jahren. Mehr Infos und Fotos gibt es bei Deltaimage.

Junkers F13 fliegt

Ein originalgetreuer Nachbau der Junkers F13 ist zu Gast in der Flugwerft Schleißheim und damit auch auf unserem Platz zu bestaunen. Rundflüge können über des Museum gebucht werden.

Seilrissübungen

Im Frühjahr gibt es in Schleißheim mit ein wenig Glück spektakuläre Flugmanöver zu beobachten. Zu Saisonbeginn müssen alle Segelflug-Piloten ein Sicherheitsprogramm absolvieren. Dazu gehören auch Seilrissüberungen. Das heißt: der Pilot klinkt in relativ niedriger Höhe das Seil aus und simuliert so eine Notsituation. In einem Manöver, das schon ein wenig an Kunstflug erinnert, führt er eine Kurve aus uns landet in Startrichtung sicher auf dem Platz. Da kann es einem vom Hinschauen fast schwindlig werden.