Am liebsten gut - zum Tod von Heinrich Schröder

Am liebsten gut - zum Tod von Heinrich Schröder

Heinrich Schröder, eine Aufnahme aus dem Jahr 2009 bei einer seiner Benefizaktionen "Der schöne Ferientag". Foto: jkob
Heinrich Schröder, eine Aufnahme aus dem Jahr 2009 bei einer seiner Benefizaktionen "Der schöne Ferientag". Foto: jkob

Auf Fragen, wie es ihm denn so geht, antwortete er regelmässig mit dem Satz, "am liebsten gut", dabei lächelte er verschmitzt und zog damit seine Gesprächspartner in seinen Bann.  Heinrich Schröder, seine Lebensleistung ist unbestritten, bis zuletzt immer offen und hilfreich. Seine Lebenserfahrung aus guten und schlechten Zeiten, sein Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen, seine Jugenderfahrungen im zweiten Weltkrieg, Vertreibung und Flucht und seine neue Heimat in Unterfranken und Oberbayern prägten ihn nachhaltig zugunsten einer positiven Lebenseinstellung, das spürte ich bei jedem Kontakt.  Seit den frühen 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erstritt er zusammen mit seinen Mitstreitern vertragliche Vereinbarungen zwischen den damaligen Flugplatz-Herren, der U.S.-Army, die dem Ikarus-Luftsportclub als deutschem Verein die zivile Mitbenutzung des damaligen U.S.-Militärflugplatzes gestattete. Nun ist Heinrich in seinem 90. Lebensjahr von uns gegangen. Die Trauer wird jedoch dominiert von Dankbarkeit gegenüber diesem fliegenden Grandseigneur auf seinem letzten Flug. jkob

Kommentar schreiben

Kommentare: 0